Aus der Reihe der ahnungslosen Analysten hat sich ja bisher vor allem Rob Enderle hervorgetan.
Aber es gibt auch neue Aspiranten, so z. B. Andy Greenberg, der sich provokativ fragt: «Is The iPhone Insecure?» – und zitiert dabei andere ahnungslose Experten zitiert, so z. B. Andrew Storms, immerhin “Director of operations of the computer security firm nCircle”:
“It seems Apple is releasing a device with no thought to enterprise security”
Das ist interessant. Mich interessiert mal, wieviele iPhones Herr Storms denn schon so in der Hand gehabt hat. Tip: Keines. Er ist halt nur ein popeliger nur ein kleiner Analyst, und nicht Eric Schmidt. Immerhin gibt er aber im nächsten Satz direkt zu, daß er keine Ahnung hat:
“Storms, like most everyone else anticipating the iPhone launch, admits that his worries are largely limited to speculation”
Aber warum ist denn das iPhone nun böse? Ah, es ist kein “business-level devices like RIM’s Blackberry”. Business-Level-Device. Wie putzig. BlackBerry, das ist doch diese großartige Produktivitätsvermeidungsfirma, wo man sich vor seinen eh schon großartigen Microsoft Exchange Server nochmal eine komplett proprietäre Lösung stellen darf, über die dann business-level-mäßig geheime E-Mails versendet werden.
Achja, und Blackberry, war das nicht die Firma, deren Geräte gerade aus der französischen Regierung geflogen sind, weil sie zu unsicher sein könnten?
Und Blackberry, war das nicht die Firma, wo ein paar Security-Experten auf dem vorletzten CCC-Kongreß diverse scheunentorgroße Sicherheitslöcher gefunden haben, nachdem sie sich mal ein paar Minuten damit beschäftigt haben?
Es spricht viel für Business-Level-Devices.
Mehr lustige Geschichten von ahnungslosen iPhone-Zweiflern gibts bei Daring Fireball.

#1 von Chiptuning unter 14. Dezember 2007
na hoffentlich ganz so viel Schmerz…