«Vergesst es, Mädels»


Ein äußerst lesenswertes und treffendes Dossier von Modeste über das Thema, warum Frauen oft bei gleicher Qualifikation ihr Potential im Berufsleben nicht im gleichen Maße ausnutzen wie Männer:

Ehrgeiz etwa gilt den meisten Frauen als eine Eigenschaft, der etwa derselbe Wert beigemessen wird wie Mundgeruch. Die wenigsten Frauen sind bereit, sich um eine Tagung oder ein Projekt förmlich zu prügeln, laut “hier” zu schreien, und sich und ihre Leistung unternehmensweit anzupreisen. Die meisten Frauen erwarten vielmehr, dass Aufstieg und Gratifikationen ihnen angetragen werden, und harren der Beförderung wie eine Schülerin des Lobs des Lehrers. Während es aber der Aufgabe eines Lehrers entspricht, Fleiß und die ordnungsgemäße Erfüllung der Anforderungen zu gratifizieren, um zu besseren Leistungen anzuspornen, gehört dies nicht zum Stellenprofil eines Abteilungsleiters oder des Partners einer Kanzlei. Zudem ist es in der Schule oder Uni durchaus von Vorteil, wenn sich möglichst viele Schüler möglichst unauffällig in den Klassenverbund einfügen. In einem Team von lauter Leuten, die positiv auffallen wollen, ist Unauffälligkeit verständlicherweise nicht die beste Strategie.

http://modeste.twoday.net/stories/3341672/

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