Berlins Ladenschluß fällt …

… und das ist gut so. Hervorrangender Kommentar dazu im sowieso hervorragenden Hauptstadtblog:

Abgesehen davon, dass alle Argumente dafür und dagegen x-fach durchgekaut wurden, bleibt mir zum Abschluss dieses nervigen Kapitels deutscher Regelungswut vor allem eines in Erinnerung: ich kann mich nicht daran erinnern, jemals einen Menschen getroffen zu haben, der ernsthaft gegen die Liberalisierung der Öffnungszeiten war. Mit Ausnahme von Gewerkschaftsfunktionären selbstverständlich, die sich so wohl ihre Posten und Pfründe zu sichern versuchen. [...] Die Mehrheit der Menschen drängt ganz offensichtlich auf diese Freiheit, die nun endlich gewährt werden soll. Denn diese ist nicht nur einer Metropole wie Berlin würdig, sie ist einfach längst überfällig. Und sie zeigt erneut, dass die Fraktion der Besitzstandswahrer einfach nicht aufgeben will – auch wenn die Argumente noch so hanebüchen sind und sich die Zeiten geändert haben.

http://www.hauptstadtblog.de/article/2505/vom-ende-der-scheinheiligkeit-der-ladenschluss-faellt

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  1. #1 von sum1 unter 28. Oktober 2006

    da hätten sich die kommerz-jünger vom hauptstadtblog wohl aus ihrere mitte-szene-sushi-kneipe bewegen sollen. ich wünsche ihnen allen einmal eine job im einzelhandel, am besten wenn sie familie haben. konsumgeile ignorante bande.

  2. #2 von fremsley unter 30. Oktober 2006

    Warum sollten fuer normale Geschaefte andere zeitliche Regeln gelten als fuer’s Handwerk, Videotheken, Tankstellen, …? Sowas kann der Berufstaetige doch locker alles in der Mittagspause erledigen!

    Ich glaube kaum, dass sich sehr viel laengere Oeffnungszeiten fuer viele Laeden rechnen werden. Die allerwenigsten nutzen ja die bereits bestehenden Zeiten aus. In meinem Kiez gibt es z.B. keinen einzigen Supermarkt, der um sechs Uhr morgens oeffnet.

(wird nicht veröffentlicht)
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