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	<title>Kommentare zu: Das Leid hat ein Ende: Der Goya-Club Berlin schließt seine Pforten.</title>
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	<description>Ein Weblog über Politik, Medien und Gesellschaft.</description>
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		<title>Von: Ralf</title>
		<link>http://www.die-stimme-der-freien-welt.de/2006/05/goya-berlin-geschlossen/comment-page-1/#comment-1150</link>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 11:12:55 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Hallo, eine Frage:  was läuft denn jetzt im Goya ab und  wer  ist  der Inhaber ?&lt;/p&gt;
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, eine Frage:  was läuft denn jetzt im Goya ab und  wer  ist  der Inhaber ?</p>]]></content:encoded>
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		<title>Von: Kriedemann</title>
		<link>http://www.die-stimme-der-freien-welt.de/2006/05/goya-berlin-geschlossen/comment-page-1/#comment-874</link>
		<dc:creator>Kriedemann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jul 2007 20:53:11 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Hallo&lt;br /&gt;
ich habe eine Frage. ist es möglich den Laden für veranstalltungen in grossen rahmen zu mieten oder zu pachten?  &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;wenn da eine möglichkeit bestünde wurde es mich interesieren bei wehn .  danke.&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo<br />
ich habe eine Frage. ist es möglich den Laden für veranstalltungen in grossen rahmen zu mieten oder zu pachten?  </p>

<p>wenn da eine möglichkeit bestünde wurde es mich interesieren bei wehn .  danke.</p>]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: lokalreporter</title>
		<link>http://www.die-stimme-der-freien-welt.de/2006/05/goya-berlin-geschlossen/comment-page-1/#comment-590</link>
		<dc:creator>lokalreporter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jan 2007 20:23:42 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Goya goes Troja&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Goya hat dicht gemacht, Insolvenz nach knapp sechs Monaten, nasowas, was ist da nur falsch gelaufen? &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Versuch, die ehemalige Tanzburg der Gay-Community auf derart biedere Stelzen zu stellen, konnte nur in die Hose gehen. Das Reanimationsteam kommt leider zu spät, der Patient[das Metropol]liegt seit Jahren unter der Erde, die kassandrischen Prognosen vieler Ausgehfreudiger wurden gefließendlich ignoriert und so machte sich die antike Welt des Gleichklangs auf - als Aktionäre getarnt - die ignoranten Tore Goyas zu passieren. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dabei hätte es funktionieren können, vorausgesetzt die Macher[allen voran der visionäre Architekt Kohlhoff]hätten, nebst geomantischem Gespür, Sinn für Inszenierung bewiesen[schließlich war der Gründer des Hauses Erwin Piscator]. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sich selbst in Szene setzen reicht nicht, das ist ein Rudiment des albernen Westberlin. Wer die Kirche im Dorf läßt, muss sich über eingefahrene Ritualität nicht wundern. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Berlin ist mittlerweilen eine Hauptstadt, metropoles Denken ohne sozialen Realitätssinn geht nicht auf. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dass Peter Glückstein zur inneren Grundsteinlegung einen Schamanen holt, war sicher nicht verkehrt, nur was nutzt die Vertreibung der Geister, wenn der Dämon auf der eigenen Balkonbrüskung hockt und die Kundschaft Jaques Ihles Nollendorfplatz meidet, wie der dem gleichen Geschlecht Zugewandte die Brandenburger Seenplatte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Überhaupt Ihle, den würd ich augenblicklich rückführen nach Medelin und das Goya würd ich nur einen Tag die Woche auf machen und daraus eine babyloneske Superbrause machen, mit allem Schiss und Piss, etwas wirklich Berlinadäquates, einen Sündenpfuhl mit hergeleiteten Elementen von allem was groovt und verboten ist. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zitate von Kit Kat bis E-Werk, von Aufsteiger bis Zahnarzthelferin, einen Abend die Woche tobt der Bär, 200 Euro Eintritt, feinstes toxisches Angebot, teuer und sündig, und das alles unter der Regie von Frank Castorf[der exzentrische Volxbühnen-Indendant, ein Garant für Theatralik und Big Points!]. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sich selbst inszenieren war gestern, für dieses Projekt braucht es mehr als gastronomische Eitelkeit, hier muss ein Mann vom Fach ran, ein Polarisateur. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Jede Woche eine andere Inszenierung, mit hybriden Darstellern aus der Welt der Drags. Andererseits, wer hat schon Lust zum Nollendorfplatz zu fahren, wer Bock auf Frischfleisch hat kann auch in Mitte bleiben, oder nach KW inne Großraum-Disse, oder gleich nach NYC.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Eines aber ist klar, ist der USP nicht eindeutig definiert, ist ein Konzept dieser Größenordnung zum Scheitern verurteilt, diesen Stiefel muss sich Glückstein anziehen. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Ähnlichkeit mit Bill Gates ist eben doch nur äußerlich, im Grunde seines Herzens ist Glückstein ein gutmütiger Träumer mit Hang zu teuren Marken und antiautoritärem Führungsstil[da hätte er sich mal besser seinen guten Bekannten aus alten Tagen Joe Laggner zum Vorbild genommen, wenn der sein Lokal betritt, stehen alle stramm]. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wie gehts jetzt weiter mit dem Goya?&lt;br /&gt;
Die großen Jungs werden sich zusammensetzen, ihre Zigarren auspacken und ein wenig rumpaffen, gscheit daherreden, Berater dazuziehen, und am Ende wird sich Kiezgröße Neger Kalle den Laden unter den Nagel reißen und daraus einen Tempel der Lüste machen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Darauf einen Düschardäng.&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Goya goes Troja</p>

<p>Das Goya hat dicht gemacht, Insolvenz nach knapp sechs Monaten, nasowas, was ist da nur falsch gelaufen? </p>

<p>Der Versuch, die ehemalige Tanzburg der Gay-Community auf derart biedere Stelzen zu stellen, konnte nur in die Hose gehen. Das Reanimationsteam kommt leider zu spät, der Patient[das Metropol]liegt seit Jahren unter der Erde, die kassandrischen Prognosen vieler Ausgehfreudiger wurden gefließendlich ignoriert und so machte sich die antike Welt des Gleichklangs auf &#8211; als Aktionäre getarnt &#8211; die ignoranten Tore Goyas zu passieren. </p>

<p>Dabei hätte es funktionieren können, vorausgesetzt die Macher[allen voran der visionäre Architekt Kohlhoff]hätten, nebst geomantischem Gespür, Sinn für Inszenierung bewiesen[schließlich war der Gründer des Hauses Erwin Piscator]. </p>

<p>Sich selbst in Szene setzen reicht nicht, das ist ein Rudiment des albernen Westberlin. Wer die Kirche im Dorf läßt, muss sich über eingefahrene Ritualität nicht wundern. </p>

<p>Berlin ist mittlerweilen eine Hauptstadt, metropoles Denken ohne sozialen Realitätssinn geht nicht auf. </p>

<p>Dass Peter Glückstein zur inneren Grundsteinlegung einen Schamanen holt, war sicher nicht verkehrt, nur was nutzt die Vertreibung der Geister, wenn der Dämon auf der eigenen Balkonbrüskung hockt und die Kundschaft Jaques Ihles Nollendorfplatz meidet, wie der dem gleichen Geschlecht Zugewandte die Brandenburger Seenplatte.</p>

<p>Überhaupt Ihle, den würd ich augenblicklich rückführen nach Medelin und das Goya würd ich nur einen Tag die Woche auf machen und daraus eine babyloneske Superbrause machen, mit allem Schiss und Piss, etwas wirklich Berlinadäquates, einen Sündenpfuhl mit hergeleiteten Elementen von allem was groovt und verboten ist. </p>

<p>Zitate von Kit Kat bis E-Werk, von Aufsteiger bis Zahnarzthelferin, einen Abend die Woche tobt der Bär, 200 Euro Eintritt, feinstes toxisches Angebot, teuer und sündig, und das alles unter der Regie von Frank Castorf[der exzentrische Volxbühnen-Indendant, ein Garant für Theatralik und Big Points!]. </p>

<p>Sich selbst inszenieren war gestern, für dieses Projekt braucht es mehr als gastronomische Eitelkeit, hier muss ein Mann vom Fach ran, ein Polarisateur. </p>

<p>Jede Woche eine andere Inszenierung, mit hybriden Darstellern aus der Welt der Drags. Andererseits, wer hat schon Lust zum Nollendorfplatz zu fahren, wer Bock auf Frischfleisch hat kann auch in Mitte bleiben, oder nach KW inne Großraum-Disse, oder gleich nach NYC.</p>

<p>Eines aber ist klar, ist der USP nicht eindeutig definiert, ist ein Konzept dieser Größenordnung zum Scheitern verurteilt, diesen Stiefel muss sich Glückstein anziehen. </p>

<p>Die Ähnlichkeit mit Bill Gates ist eben doch nur äußerlich, im Grunde seines Herzens ist Glückstein ein gutmütiger Träumer mit Hang zu teuren Marken und antiautoritärem Führungsstil[da hätte er sich mal besser seinen guten Bekannten aus alten Tagen Joe Laggner zum Vorbild genommen, wenn der sein Lokal betritt, stehen alle stramm]. </p>

<p>Wie gehts jetzt weiter mit dem Goya?<br />
Die großen Jungs werden sich zusammensetzen, ihre Zigarren auspacken und ein wenig rumpaffen, gscheit daherreden, Berater dazuziehen, und am Ende wird sich Kiezgröße Neger Kalle den Laden unter den Nagel reißen und daraus einen Tempel der Lüste machen.</p>

<p>Darauf einen Düschardäng.</p>]]></content:encoded>
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