Der Goya-Club hat Probleme – NOCH schneller als erwartet

Das Konzept des neuen Stars am Berliner Clubhimmel, dem Goya, geht nicht so recht auf – wer hätte es gedacht. Und ferien Eintritt bieten – wow! Das sichere Zeichen dafür, daß der Laden in den letzten Zügen liegt. Fehlt nur noch der Freisekt für Frauen zwischen 21-23 Uhr. Oder vielleicht noch eine Single-Party?

Wirklich erstaunlich, daß das Target-Publikum, der SL-fahrende Villenbewohner aus Grunewald samt Udo-Walz-gestylter Gattin gar nicht in den abgefuckten Kiez um den Nolldendorfplatz will, um sein AMG-Gefährt auf dem nonexistenten Parkplatz zwischen abgeranzten Schwulenkneipen, Drogenkiez und Kinderstrich abzustellen. Um anschließend so richtig zu obskuren World Music-Beats zu feiern.

Ich habe dem Laden maximal acht Monate gegeben, und es sieht so aus, als müßte man diese Prognose gegebenenfalls nochmal nach unten korrigieren. Kompliment, Herr Glückstein, 10 Mio in einem Club verrauchen, das ist gar nicht so einfach. Da hilft wohl auch die aus der Bar am Lützowplatz importierte Gespielin an der Tür nicht so richtig weiter, das in Berlin sowieso nicht existierende zahlungskräftige Publikum anzulocken.

Don Alphonsos Spekulation auf die Kronleuchter in obigem Beitrag könnte also demnächst wahr werden. Vielleicht gibts ja bei der Zwangsversteigerung ein kleines Bloggertreffen werden.

Nachtrag 2006-02-08: Siehe auch das Berlin-Journal der ZEIT.

Nachtrag 2006-03-02: Es gibt neues von Goya! Hurra!

Mehr zum Thema Goya-Club Berlin auf diesem Blog:

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  1. #1 von quincy unter 9. Februar 2006

    kein wunder dass der laden nicht läuft, die langweilige einrichtung und das ganze konzept waren von anfang an zum scheitern verurteilt – das hätte jeder leie einschätzen können!!!mit den richtigen leuten hätte man mit wesentlich weniger finanziellen mitteln einen rentablen club daraus machen können…
    und dieser wunderschöne kronleuchter – bin gespannt wann wir den bauf ebay sehen!

  2. #2 von raider unter 9. Februar 2006

    “leie”! Köstlich! YMMD!

  3. #3 von quincy unter 12. Februar 2006

    hier gehts drum dinge zu beurteilen nich um rechtschreibung also mach kein LAIENhaftes theater und kauf dir n snickers!!!

  4. #4 von jec unter 1. März 2006

    war doch klar…
    der laden ist einfach zu groß…das konzept zu schwammig, die marketing gags viel zu durchsichtig …
    ich hatte ja kurz vermutet, dass der laden gar nicht aufmacht, sondern glückstein und konsorten sich mit der eingesammelten kohle nach chile absetzen ;)..
    das spindler und klatt indes scheint immer besser zu laufen

  5. #5 von insider unter 2. März 2006

    am freitag ist es soweit – insolvenz beim goya. betrieb soll allerdings weitergehen

  6. #6 von Gutenberg unter 6. März 2006

    Typisch Deutsch die Reaktionen. Meldet ein Betrieb Insolvenz an, hat es jeder vorher gewußt und fühlt sich bestätigt, – wäre der Betrieb erfolgreich gewesen, würden sich genau die gleichen Leute insgeheim fragen, warum sie selbst keine Aktionäre geworden sind.
    PS. Ich selbst bin kein Aktionär

  7. #7 von smigel unter 30. November 2007

    in münster funktioniert dieses konzept auf nicht ganz so gigantische art und weise…

(wird nicht veröffentlicht)
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