Was man beim Aufräumen so alles findet …

Visitenkarte von Kabel New Media

Die Visitenkarte wurde aus Pietätsgründen geschwärzt. Die Namen sind der Redaktion bekannt.

Ein Gruß aus der Zeit, als ein Unternehmen mit weniger als 20 Niederlassungen nicht konkurrenzfähig war, als es noch das Wort “Burn-Rate” gab und man dieses noch ohne sich dabei zu schämen benutzt hat.

Als ich übrigens vor einiger Zeit auf einer Filmpremiere das Publikum beobachtete, blieb plötzlich der Blick an einem äußerst geschmacklos gekleideten, etwas südländisch aussehenden Menschen hängen.

Wenn Menschen sehr geschmacklos gekleidet sind, heißt es, daß sie entweder sehr arm oder sehr reich sind. Nach einem kurzen Moment der Unsicherheit verifizierte ich – ja: es handelte sich hierbei um den legendären Professor (!), Unternehmensgründer und New-Economy-Papst aus Hamburg. Was will man mehr – Ikonen der New Economy auf Tuchfühlung. Offensichtlich ist sein aktuelles Befinden nicht schlecht – was allerdings auch an den 80 Mio EUR auf seinem Bankkonto liegen könnte.

Wie heißt es schon bei Bert Brecht’s Mahagonny? Nur wenn man insolvent ist, wird man hingerichtet. Betrug ist dagegen kein Grund.

Aber wenn man mal wieder von so guten Nachrichten von Intershop & Co. hört, die inzwischen nicht mal mehr angeben, wann sie den legendären Break Even erreicht haben wollen, aber für diese Glanzleistung immer noch knapp fünf Millionen EUR kriegen, dann kann man nur feststellen:

New Economy isn’t dead. It just smells funny.

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  1. #1 von Weltregierung unter 30. November 2005

    an Herrn Jabels Stelle
    würde ich stets inkognito
    bleiben – schliesslich hätte
    der ein oder andere durchaus einen Grund…………

    Na ja……dass so einer jetzt zum
    Spass im Aufsichtsrat bei JVM sitzt…….gaga.

    - Grussregierung.

(wird nicht veröffentlicht)
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